Chor an St. Elisabeth

Chor an St. Elisabeth

Der Chor an St. Elisabeth singt regelmäßig  circa einmal im Monat im Sonntäglichen Gottesdienst, an Hochfesten, wie Ostern, Pfingsten und
Weihnachten und zu besonderen Gelegenheiten. Darüber hinaus findet jährlich ein Chor- u. Orchesterkonzert statt, welches zu dem vielfältigen Musikangebot in Lippstadt beiträgt.

Das gesungene Lob Gottes ist unser besonderes Anliegen: der Gottesdienst unserer Gemeinde soll zu einem Fest werden. Wir wollen eine Kirchenmusik, die aufrüttelt - nicht einlullt, die lebendig ist und nicht nur brav, dass der Funke überspringt zur Gemeinde.

Wir pflegen den Schatz der geistlichen Chormusik und singen Lieder, Psalmen, geistliche Gesänge und Messvertonungen verschiedener Stilepochen. Auch das "neue" geistliche Liedgut kommt nicht zu kurz.
Der Chor singt zusammen mit der Gemeinde und im Wechsel mit ihr, seine Mitglieder gestalten den Gottesdienst auch als Schola. Singen im Kirchenchor ist vielseitig und interessant, hier erleben wir Kirche zum Mitmachen...

Willkommen im Chor!

Wir freuen uns immer über neue Sängerinnen und Sänger und integrieren sie gerne in unsere Gemeinschaft. Singen und Proben in freundschaftlicher Atmosphäre, damit unsere Gottesdienste und Feiern lebendig sind und Freude bereiten - das ist unser Ziel.

Übrigends, im Kirchenchor muss niemand vorsingen!

Wer interessiert ist, bei uns mitzusingen, wir proben
jeden Mittwoch in der Zeit von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr im
Pfarrheim St. Elisabeth, Elisabethstr. 2,

Kommen Sie doch einfach zu unserer nächsten Chorprobe
oder kontaktieren Sie vorab

1. unseren Chorleiter Dr. Andreas Kleine

02942 6565  //  0172 8906021
oder
2. den Vorsitzenden Johannes Hördler

02941 64898  //  0178 2858120

Bei uns ist jeder herzlich willkommen und wir würden uns freuen, Sie demnächst bei uns begrüßen zu können.

Neben unserer Chorarbeit, die allen Chorsängerinnen und -Sängern viel Freude bereitet, kommt die Geselligkeit natürlich auch nicht zu kurz. Wir feiern gern, gehen gemeinsam wandern, unternehmen Fahrradtouren und Bildungsreisen.

---- Kalender 2018 ----

---- Kalender 2018 ----

24.01 Mittwoch

19:30 Uhr Erste Probe im neuen Jahr

28.01 Sonntag

11:00 Uhr Gottesdienst für die Ehejubilare

31.01 Mittwoch

19:30 Uhr Jahreshauptversammlung

07.02 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

14.02 Aschermittwoch

19:00 Uhr Aschermi.- Gottesdienst danach Chorprobe

21 u. 28.02 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

07, 14 u. 21.03 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

28.03 Mittwoch

Keine Probe

01.04 Ostersonntag

11:00 Uhr Chor im Gottesdienst

04, 11 u. 18.04 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

20.04 Freitag

18:30 Uhr Stiftungsfest / Essen ab 19:00 Uhr

25.04 u. 02.05 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

09.05 Mittwoch

Keine Probe

16.05 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

23 u. 30.05 Mittwoch

Keine Probe

06, 13, 20 u.27.06 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

01.07 Sonntag

11:00 Uhr Chor im Gottesdienst

04.07 Mittwoch

Grillen zum Ferienbeginn

15.08 Mittwoch

19:30 Uhr Erste Probe nach den Ferien

y

22 u. 29.08 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

25.08 Samstag

Tagesfahrt nach Marienmünster

05 u.12.09 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

14.09 Freitag

19:30 Uhr Chorprobenwochenende

15.09 Samstag

9:30 Uhr Chorprobenwochenende

19.09 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

21.09 Freitag

19:30 Uhr Chorprobe

22.09 Sonntag

Xx:xx Uhr Chor im Gottesdienst St. Joseph (100 Jahre)

26.09, 10.10 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

17.10 Mittwoch

Keine Probe

24.10, 7, 14, 21.11 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

23.11 Freitag

9:30 Uhr Chorprobenwochenende

24.11 Samstag

9:30 Uhr Chorprobenwochenende

28.11 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

30.11 Freitag

19:30 Uhr Chorprobe Stellprobe in der Kirche

01.12 Samstag

9:30 Uhr Genralprobe

02.12 Sonntag

18:00 Uhr Konzert

05.12 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

09,12 Sonntag

11:00 Uhr Gottesdienst anschießend Adventstreffen

12.12 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

16.12 Sonntag

Konzert des Städtischen Musikvereins in St. Elisabeth

19.12 Mittwoch

19:30 Uhr Chorprobe

25.12 Dienstag

11:00 Uhr Erster Weihnachtstag Chor im Gottesdienst

» -07-02-2018 Kalender

---- Termine 2018 ----

» -07-02-2018

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---- Chor- und Orchesterkonzert Pressestimme ----

---- Chor- und Orchesterkonzert Pressestimme ----

Von Lothar Brode / Der PATRIOT Lippstadt 03.12.2018

Exakt zehn Jahre ist es her, dass der Chor und das Orchester an St. Elisabeth Lippstadt am ersten Adventssonntag Bachs „Weihnachtsoratorium“ aufführten. Am Taktstock stand auch damals schon Dr. Andreas Kleine. Natürlich war auch diesmal das Interesse an diesem Klassiker wieder groß.
Diesem Interesse steht freilich eine gewisse Problematik im Werk selbst gegenüber. Wie soll man das Oratorium hören: Durch eine naive oder intellektuell erzwungene Rückversetzung in die Zeit um 1734 und dabei die geschichtliche Distanz negieren? Oder sollte man versuchen, die historische Distanz etwas, aber nicht ganz abzufangen, aber dabei doch auf den Kunstcharakter und die musikalischen Erfahrungen seit Bach wenigstens andeutungsweise einzugehen? Oder soll man, der Tradition folgend, alle Jahre wieder dieses Werk aufführen, seinen ursprünglichen kirchlichen Sinn ästhetisierend integrieren und das Ganze so hören, wie man eben ein Oratorium hört?
Andreas Kleine war offenbar inspiriert von Georg Christoph Biller, bis 2015 Thomaskantor in Leipzig: Er entschied sich für eine durchweg straffe und temporeiche Version, die von den Interpreten schon einiges abverlangte. Da machte sich bereits im Chor akribische Probenarbeit bezahlt. Von den sogenannten freien Chören beeindruckte neben dem im forschen, resoluten Tempo intonierten mächtigen Eingangs-Chor „Jauchzet, frohlocket“ und dem markigen Rahmenchor der dritten Kantate „Herrscher des Himmels“ besonders der in seinem Schwierigkeitsgrad tückische und anspruchsvolle Chor Nr. 21 „Ehre sei Gott“. In der Partitur findet sich hier eine der wenigen Tempovorgaben des Komponisten: „Vivace“ — lebhaft, schnell. Andreas Kleine hielt sich daran. Die rhythmisch tückischen Hürden konnten freilich problemlos gemeistert werden.
Fast am ergreifendsten wirkten die Chöre mit selbständiger Orchesterbegleitung. Die im normalen, nicht zu schnellen Tempo gefassten Choräle entwickelten sich hier zu kostbaren Klangjuwelen. Dem stimmbildnerisch an sich gut geschulten Chor wäre besonders in den Alt-Stimmen eine Verstärkung zu wünschen, um sich gegen die zeitweilige Sopran-Dominanz besser behaupten zu können. Die Männerstimmen waren adäquat besetzt.
Das Instrumentalensemble wusste sich mit geschmeidigem Sound dem Szenario anzupassen. Selbst die schwierig zu interpretierende Sinfonia zu Beginn der zweiten Kantate entwickelte sich in nicht allzu schnellem Tempo zu einem prächtigen Klangbild. Solistisch hervorzuheben sind die herrlichen Solo-Sequenzen der lieblichen Oboi d’amore und der glasklaren Trompeten.
Auch diesmal präsentierte Andreas Kleine wieder ein ausgezeichnetes Vokal-Solisten-Quartett: Gudrun Tollwerth-Chudaska brillierte mit glockenhellem Sopran — schade eigentlich, dass es in den ersten drei Kantaten nur wenig Einsatzmöglichkeiten für Sopran gibt. Carola Göbel (Alt) konnte in gleich drei Solo-Arien ihre stimmlichen Qualitäten zeigen (einfühlsamer Höhepunkt: die „Schläfer“-Arie Nr. 19 im zweiten Teil).
Tenorsolist Jens Zumbült versah seine rezitativischen Aufgaben mit solistischem Glanz und klarer Diktion, abgesehen von einigen Schwächen im Koloraturbereich (Arie Nr. 15). Hervorragend gab sich die kernige, raumfüllende Stimme von Hinrich Horn (Bass).
Standing Ovations würdigten am Schluss die bravouröse Gesamtleistung aller Mitwirkenden.

---- Chor- und Orchesterkonzert Pressestimme ----

---- Chor- und Orchesterkonzert Pressestimme ----

Der Patriot Lippstädter Zeitung am 20. Dezember 2017

„Vom Himmel hoch, da komm ich her“ — ein Choral und sein Umfeld: So lautete das Motto eines vorweihnachtlichen Konzerts für Oboe und Orgel in der Lippstädter Elisabethkirche. Mit diesem Beitrag beendeten Dr. Ulrike Kleine und Dr. Andreas Kleine die dreiteilige Konzertreihe zum 500-jährigen Reformationsjubiläum in St. Elisabeth. Dabei stand das wohl populärste Kirchenlied Martin Luthers im Mittelpunkt des meditativen Konzerts.

Naturgemäß widmeten sich die Interpreten auch den zahlreichen Barock-Vertonungen von Johann Sebastian Bach, dessen Choralvorspiele und Choralbearbeitungen sowie Auszüge aus dem Weihnachtsoratorium, hier in Bearbeitungen für Oboe und Orgel, einen breiten Raum des Konzertprogramms einnahmen.

Herausragend erklang gleich zu Beginn Bachs Choralbearbeitung als fünfstimmige Fuge im kompletten Prinzipalchor der Orgel mit sämtlichen mixturverstärkten Oktavregistern. Volles Orgelwerk wählte Andreas Kleine auch im zweiten Satz der Choralbearbeitung von Bachs Zeitgenossen Friedrich Wilhelm Zachow, während in dessen viersätziger Choralpartita zu „Nun komm, der Heiden Heiland“ liebliche Flötenregister wie Holzflöte, Traversflöte und Rohrflöte zum Einsatz kamen.

Noch leiser ging es zu bei Max Regers Choralbearbeitung „Vom Himmel hoch“: Trotz der farbigen Harmonik im Gedackt-Register dominierten hier eher die leisen Töne der Holzflöte bei geschlossenem Schwellwerk, der leisesten Spielart der Orgel. Ganz anders dagegen die Version von Sigfrid Karl-Elert mit dem in verschiedenen Tonarten variierten Eingangsmotiv und dramatischer Steigerung der Tonstärke vom leisen piano bis hin zum lautstarken Fortissimo. Eine interessante Bearbeitung stellte der Organist auch mit dem Reger-Schüler Karl Hoyer vor, dessen Choralmelodie von einer Triolenbewegung begleitet wurde und das Ende der Choralverse wie durch ein Echo wiederholt wurde.

Auch zeitgenössische Bearbeitungen hatte Kleine im Programm: Bei der Komposition von Zoltan Gardony wurde der von hohen Flöten und Prinzipalen vorgetragene Choral von markanten Trompetenmotiven unterbrochen. Zur „Königin der Instrumente“ gesellte sich mit der Oboe ein weiteres Soloinstrument, das von Ulrike Kleine souverän beherrscht wurde, etwa bei dem virtuos interpretierten Solo-Konzertstück „Pan“ aus den „Metamorphosen“ von Benjamin Britten — einem überaus dankbaren Werk, das der Interpretin ideale Gelegenheiten zur eindrucksvollen Darstellung der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten auf ihrem Blasinstrument bot.

Im Concertino mit der Orgel wurden bei den Arrangements weitere musikalisch dichte Momente geschaffen, so etwa bei der Hirtenmusik in der Sinfonie zu Beginn der zweiten Kantate des „Weihnachtsoratoriums“ von Johann Sebastian Bach wie auch bei Georg Friedrich Händels Hirtenmusik „Pifa“ aus dem Oratorium „Der Messias“.

Zu den musikalischen Höhepunkten gehörten auch das Siciliano im zweiten Satz des F-Dur-Konzertes von Johann Sebastian Bach sowohl die Arie „Bereite dich Zion“ aus Bachs Weihnachtsoratorium, auch hier in der Bearbeitung für Orgel und Oboe. Alles in allem eine stimmungsvolle musikalische Einstimmung auf das Christfest, mit spürbar herzlichem Publikumsbeifall honoriert.    LB

» -24-12-2017

---- Chor- und Orchesterkonzert Pressestimme ----

----  Chor- und Orchesterkonzert Pressestimme  ----

Der Patriot Lippstädter Zeitung 14.11.2017 19:05

Fein ausgelotet

Chor und Orchester an St. Elisabeth überzeugen mit Bach-Kantaten

Als Höhepunkt der Konzertreihe in der Lippstädter Elisabethkirche anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation präsentierten der Chor und das Orchester an St. Elisabeth ein Konzert mit Kantaten von Johann Sebastian Bach. Im Mittelpunkt stand die Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“ (BWV 80) für Solisten, Chor und Orchester. Dr. Andreas Kleine hatte seinen Chor in akribischer Kleinarbeit auf dieses Konzertevent vorbereitet.

Das machte sich gleich im Eingangschor der Kantate mit dem Titelchoral von Martin Luther bemerkbar: Hier wurden die frei gebauten vokalen Fugatos sowie der Kanon fein ausgelotet, in langen Noten von höchsten und tiefsten Instrumentalstimmen dynamisch begleitet. Auch die kontrapunktische Verarbeitung kam in der Interpretation wunderbar zur Geltung.

Beeindruckend erklang die Melodie in Choral Nr. 5 im kraftvollen Unisono aller vier Stimmen, während das wild bewegte Orchester die „Welt der Teufel“ dramatisch skizzierte. Im Schlusschor erklang die Choralmelodie zum vierten Mal: Diesmal brachte der Chor in einfacher Harmonisierung Ruhe ein und beendete die Kantate verheißungsvoll in strahlendem Chorforte.

Das vokalsolistische i-Tüpfelchen setzte ein ausgezeichnetes Solistenquartett: Gudrun Tollwerth-Chudaska brillierte mit glockenhellem Sopran. Ihr zur Seite stand Carola Göbel mit ihrer innigen, resonanzreichen Altstimme. Mit fest konturierter Tenorstimme wartete Jens Zumbült auf, und auch der markige Bass von Andreas Petermeier gefiel.

An den Beginn des Konzerts hatte Kleine bewusst eine musikalisch interessante Gegenüberstellung vom gregorianischen Choral zum Kirchenlied gesetzt. Hierzu wählte er Beispiele aus der Pfingstliturgie. Kraftvoll in ihren Harmonien erklangen die Choräle des Chores im Anschluss an die lateinisch gesungenen gregorianischen Sequenzen.

Bei der anschließenden Bach-Kantate „Geist und Seele wird verwirret“ (BWV 35) hatte der Chor dann Pause. Bei dieser Solokantate für Alt solo und Orchester präsentierte das Streichensemble instrumentale Brillanz durch homogenen Streichersound, am Basso Continuo gestützt von Daniel Tappe an der Truhenorgel und Annette Elisabeth Arnsmeier am Cembalo. Besonders die flüssig bewegt gestaltete Eingangs-Sinfonie erklang in feinster Concerto-grosso-Manier.

Ein gelungener Konzertbeitrag zum Reformations-Jubiläumsjahr. LB

 

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---- Ausflug ----

---- Ausflug ----

25.08.2018 Ausflug Abtei Marienmünster / Bad Lippspringe

25.08.2018 Ausflug Abtei Marienmünster / Bad Lippspringe

---- Vorstand ----

----  Vorstand  ----

Der Chorleiter, der Chor und sein Vorstand

Ab dem 1. Februar 2017 leitet Dr. Andreas Kleine den Chor an St. Elisabeth.

Der Chor besteht aus ca. 35 aktiven Mitgliedern aller Altersgruppen. Der Präses des Chores ist unser Pfarrer Thomas Wulf

Zum Vorstand gehören:
  • Herr Friedhelm Burgardt, Ehrenvorsitzender
  • Herr Johannes Hördler, 1. Vorsitzender
  • Frau Ingrid Hördler 2. Vorsitzende & Veranstaltungswartin
  • Herr Franz Pietsch, 1. Kassierer
  • Frau Hanne Hoffmann, 2. Kassiererin
  • Herr Norbert Lenhardt, 1. Schriftführer
  • Frau Marita Reimann, 2. Schriftführerin
  • Frau Christel Peters 1. Notenwartin
  • Frau Bärbel Bierhaus, 2. Notenwartin
  • Herr Friedhelm Reimann, Pressewart

Gründer, Vorsitzende, Chorleiter und Präside

Der Chor an St- Elisabeth Lippstadt wurde 1940 von dem damaligen Pfarrer der Gemeinde, Otto Schelle, gegründet. Zunächst bestand der Chor nur aus Mädchen, da die meisten Jungen und Männer der Gemeinde im Krieg waren. Es gelang Pfarrer Schelle dann doch noch einige Damen und Herren für den Chor zu gewinnen. Er selber probte mit dem Chor und dirigierte ihn auch zu den verschiedensten Anlässen von 1940 – 1945.

Ein Gründungsmitglied ist Frau Ulla Shlepphorst.

 

13 Chorleiter haben den Chor geprägt:

1940 –1945      Pfarrer Otto Schelle, Gründer des Chores

1945 – 1947     Emil Reuber

1947 – 1957     Heinrich Müller

1957 – 1957     Heinz von Schumann

1957 – 1962     Hans Zurawski

1962 – 1967     Manfred Schäfer

1967 – 1972     Dieter Hofmacher

1973 – 1989     Franz Brannekemper

1989 – 1993     Dorothea Salmen-Burckhardt

1993 – 2000     Matthias Topp

2000 – 2002     Dr. Martin Flesch

2002 – 2010     Dr. Andreas Kleine

01.02.2010 – 31.01.2017 Tobias Lehmenkühler

01.02.2017 -                        Dr. Andeas Kleine

 

Unter diesen 13 Chorleitern haben 6 Vorsitzende die Geschicke des Chores geleitet:

1945 – 1948       Fritz Starke, als geschäftlicher Leiter und von

1948 – 1966       als Vorsitzender

1966 – 1973       Antonius Göckede, verstarb w. d. Amtszeit

1973 – 2001       Friedhelm Burgardt

2001 – 2004       Brigitte Schauff

2004 – 2010       Marita Reimann

2010 –…             Johannes Hördler

 

In 70 Jahren standen 5 Präside dem Chor vor:

1945 – 1947        Präses Pfarrer Otto Schelle

1947 – 1974        Präses Pfarrer J. Neuwöhner

1975 – 1978        Präses Pastor Kl. Speckenmeier

1979 – 1999        Präses Pfarrer H.- G. Dimmerling

2000 – 2017        Präses Pfarrer G. Blome

2018 -                 Präses Pfarrer Thomas Wulf

» -20-08-2012

Pressestimme zum 75-jähriges Jubiläum

Musik als Seelennahrung                             Der Patriot 30.06.2015

 

Der Chor an St. Elisabeth feiert sein 75-jähriges Jubiläum.


Statt einer Predigt gab es erhabene musikalische Klänge. Dabei stand Johann Sebastian Bachs Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ im Rahmen eines Gottesdienstes in der Lippstädter Elisabethkirche im Mittelpunkt. Für dieses musikalische Zwischenspiel räumte Pfarrer Gerhard Blome gar seine Kanzel und nahm auf der Kirchenbank Platz. Denn wenn der Chor an St. Elisabeth unter Leitung von Tobias Lehmenkühler sein 75-jähriges Jubiläum feiert, ist es die Sprache der Musik, die zum Zuge kommen soll.

Es sind festliche Klänge, mit denen der Chor an St. Elisabeth in Begleitung eines kleinen Orchesters die Kantate eröffnet. Und es sind Töne, die das Herz eines jeden Bachfans höher schlagen lassen. Vielschichtig und mehrstimmig leuchten die Sänger den Eröffnungschoral aus. Einzelne Stimmgruppen treten hervor und verweben sich mit den anderen Stimmen. Pauken, Bläser und Streicher untermalen diesen wuchtig aufbereiteten Choral.

In zweiten setzt indes das Streicherspiel Akzente und begleitet Carola Göbels ausdrucksstarken Alt. Mit ihrer klaren und gefühlvollen Stimme leuchtet Konzentriert jedes einzelne Wort punktgenau aus. Alles bekommt bei ihr Gewicht.

Einen Kontrast dazu liefert das Duett, das Gudrun Tollwerth-Chudaska (Sopran) und Fabian Kuhnen (Bass) auf sehr sinnliche Art gestalten. Ihre teils parallel zueinander laufenden Stimmen verzahnen sich und verweben sich mit den Bläserklängen. Sehr ausdrucksstark ist ihre Interpretation.

Das Solo des dritten Kantatensatzes „Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet“ gestaltet schließlich der Tenor Stephan Hinssen. Feierlich erhaben klingt seine Stimme. Sein Gesang ist von Bläserklängen untermalt.

Prächtig klingt und an himmlische Töne grenzt auch der Schlusschoral „Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen“, den wiederum der Chor an St. Elisabeth einfühlsam und facettenreich interpretiert.

Dabei ist es nicht nur die Bach-Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“, den der Kirchenchor in seinem Jubiläumsgottesdienst farbreich ausleuchtet. Auch aus Johann Haydns „Danklied zu Gott“ und dem Eingangschor der Bach-Kantate „Wir danken dir Gott“ singen sie. Dabei sind ihre Stimmen vielschichtig miteinander verzahnt und bilden ein dichtes, komplexes Gewebe.

Musik spreche die Seele an und sei der Seele Nahrung, brachte es die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Petra Kemper auf den Punkt.

Dass der Chor in seiner 75-jährigen Geschichte häufig schon die Seelen der Menschen angesprochen hat, darauf verwies schließlich der Chorvorsitzende Johannes Hördler bei der anschließenden Jubiläumsfeier in seinem Grußwort. Er erinnerte daran, dass der Chor 1940 von Pfarrer Otto Schelle zunächst als Mädchenchor aus der Taufe gehoben wurde. Daraus sei der gemischte Chor an St. Elisabeth hervor gegangen. Schele selbst war nicht nur der Gründer dieses Kirchenchors, sondern auch fünf Jahren dessen erster Dirigent.

13 Chorleiter, sechs Vorsitzende und fünf Präsiden habe der Chor gehabt, blickte Johannes Hördler zurück. Sie hätten es verstanden, „den Chor zu einer festen Gemeinschaft zu formen, das musikalische Niveau stetig zu steigern und die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Chor auch große Chor- und Orchesterwerke aufführen kann“, sagte Hördler.

Bis heute gehören dem Chor an St. Elisabeth fast 50 aktive Sänger an. Mit Ursula Schlepphorst befindet sich gar noch ein Gründungsmitglied in ihren Reihen. Hördler zeichnete sie für ihr 75-jähriges Engagement für das Singen aus. - mes